Polymer ist nicht gleich Polymer. Amorph, teilkristallin, gefüllt, faserverstärkt oder additiviert – jedes Material reagiert anders auf Energieeintrag. FRITSCH stellt die Instrumente und das Know-how bereit, damit aus Vielfalt verlässliche Proben werden. Unsere Geräte führen die Probe kontrolliert von grob zu fein, halten die Temperatur im Zaum und vermeiden Schmieren, Agglomeration und Aufladung. Das Resultat sind kühle, homogene Proben, auf die sich Analytik und Qualitätssicherung verlassen.
Den Anfang macht die PULVERISETTE 19. Zwei Antriebsspannen – 50 bis 700 Umdrehungen pro Minute für drehmomentstarke, materialsanfte Prozesse und 300 bis 3000 Umdrehungen pro Minute für hohen Durchsatz – decken vom zähen Spritzgussrest bis zum faserigen Compound vieles ab. In Kombination mit dem FRITSCH Zyklon wird das Mahlgut kontinuierlich aus dem Mahlraum gezogen: Wärme bleibt niedrig, die Probe bleibt frei fließfähig, die Homogenität steigt. Typische Hürden wie elastisches Rückfedern amorpher Thermoplaste nahe der Glasübergangstemperatur oder inhomogene Additivverteilungen werden so planbar.
Wenn die Korngröße zählen soll, übernimmt die P-14. Sie arbeitet multifunktional mit wahlweise Schlagrotor bis 24 000 Umdrehungen pro Minute oder Schneidrotor bis 18 000 Umdrehungen pro Minute – das entspricht Prallgeschwindigkeiten von 121,9 Meter pro Sekunde beziehungs-weise 79,2 Meter pro Sekunde und sorgt für schnellen Probendurchsatz. Zugelassen sind Aufgabegrößen kleiner als 15 Millimeter, typische Durchsätze bis 15 Liter pro Stunde und mehr und Endfeinheiten kleiner als 40 Mikrometer mit Siebringen von 0,08 bis 6 Millimeter. Schwermahlbare oder temperaturempfindliche Proben lassen sich durch flüssigen Stickstoff verspröden und danach sicher vermahlen.
Prozesssicherheit ist Teil des Designs: Intelligence-Safety-Control, Temperatursensor und sehr hoher Luftdurchsatz halten die Probe kühl. Eine patentierte Kühlung der Mahlteile, gezielte Luftführung und Kühlrippen an den Rotoren verhindern Schmelzen und Verkleben. Mahlraum und Elektronikraum sind vollständig getrennt – die Elektronik bleibt staubfrei, die Prozessluft kühler, Fehlschaltungen werden vermieden. Mit Zyklon lässt sich der Kühleffekt weiter steigern; die P-14 arbeitet wahlweise chargenweise oder kontinuierlich.
Auch die Reinigung folgt diesem Prinzip der Klarheit. Das Clean Design bietet werkzeuglos entnehmbare Komponenten (Trichter, Auffanggefäß, Rotor, Siebring-/Schalenhalterung, Labyrinthscheibe). Lasergeschweißte Siebringe reduzieren Toträume und erhöhen die Stabilität. Eine verschleißfreie Labyrinthdichtung trennt Mahlkammer und Antrieb. Die Maschine arbeitet angenehm leise nach europäischer Norm, ist fernsteuerbar, verfügt über eine Schnittstelle zum Datenaustausch und eine integrierte Regelung der Vibrations-Zuteilrinne LABORETTE 24. Für sensible Anwendungen stehen kontaktberührte Werkstoffe wie Edelstahl 303 oder 316L oder Polytetrafluorethylen-Beschichtung sowie Mahlteile aus Edelstahl 431 oder 316L, Reintitan, Hartmetall Wolframkarbid oder Zirkonoxid zur Verfügung.
Kurz gesagt: hohe Schnitt- und Prallenergie trifft auf starke Kühlung und sauberen Austrag. So erreichen Sie die Zielkornlage schnell und reproduzierbar – ohne Schmierfilme, mit geringer Agglomeration. Und weil jede Halbierung der Partikelgröße die spezifische Oberfläche etwa verdoppelt, liefert die Probe der Analytik mehr Signal; unsere Instrumente und unser Applikationswissen sichern die Prozesskontrolle.
Für die Größenverteilung setzt die ANALYSETTE 22 NeXT Nano Laserbeugung über 0,01 bis 3800 Mikrometer ein. Die meisten Messungen dauern unter einer Minute, die Reinigung bleibt rückstandsfrei und schnell. Auswertung und Berichte erfolgen automatisch und lassen sich an Ihre Standardarbeitsanweisungen anpassen. Die Methode entspricht der internationalen Norm 13320 für Partikelgrößenanalyse mit Laserbeugung und liefert wiederholbare, reproduzierbare Resultate. Reaktive oder feuchtesensible Pulver werden trocken dispergiert: Eine Venturidüse löst Agglomerate beim Durchtritt, probenberührte Teile sind rasch demontiert, die Messzelle wird werkzeuglos geöffnet – so bleibt die Routine effizient.
Für die Größenverteilung setzt die ANALYSETTE 22 NeXT Nano Laserbeugung über 0,01 bis 3800 Mikrometer ein. Die meisten Messungen dauern unter einer Minute, die Reinigung bleibt rückstandsfrei und schnell. Auswertung und Berichte erfolgen automatisch und lassen sich an Ihre Standardarbeitsanweisungen anpassen. Die Methode entspricht der internationalen Norm 13320 für Partikelgrößenanalyse mit Laserbeugung und liefert wiederholbare, reproduzierbare Resultate. Reaktive oder feuchtesensible Pulver werden trocken dispergiert: Eine Venturidüse löst Agglomerate beim Durchtritt, probenberührte Teile sind rasch demontiert, die Messzelle wird werkzeuglos geöffnet – so bleibt die Routine effizient.
FRITSCH liefert Instrumente und Wissen für die komplette Kette: P-19 für die Vorzerkleinerung, P-14 für die Feinvermahlung und ANALYSETTE 22/28 für die schnelle, belastbare Partikelgrößen- und Formanalyse. Wärmeaufbau, Schmelzverschmierung, Agglomeration, Aufladung, Verschleiß und Kontamination werden dort gelöst, wo sie entstehen – mit Drehzahlstrategie, Kühlung, Zyklon-Austrag und reinigungsfreundlichem Design. So wird aus komplexen Polymeren eine verlässliche Probe. Und aus Routine wird Qualität.
Unser Anwendungslabor ist das Herzstück von FRITSCH. Wir untersuchen die Aufgaben, mit denen Sie täglich zu tun haben. Wir arbeiten verschiedene Konfigurationen der Geräte durch, bis wir Ihnen die besten Ergebnisse präsentieren können. Nennen Sie uns Ihr Ziel. Wir bringen unser Gerät in Ihr Labor, ermitteln die optimalen Mahlparameter und überzeugen Sie mit hervorragenden Ergebnissen. Sie können auch einen unserer regionalen Experten in seiner Einrichtung besuchen. In jedem Fall erhalten Sie ein detailliertes Mahlprotokoll.
