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MODULE ANALYSETTE 22

 
 

WEITERE PARTIKELMESSGERÄTE

 
 

Modul A-22 Trocken-Dispergiereinheit

 
 

Auf einen Blick

  • Trocken-Messung pulverförmiger Proben im beschleunigten Luftstrom
  • effiziente Zerlegung von Agglomeraten
  • automatische computergesteuerte Einstellung des Dispergierdrucks
  • vollautomatische Messabläufe frei programmierbar
  • besonders schnell und einfach zu reinigen
Ideal für
  • MESSUNG DER PARTIKELGRÖSSENVERTEILUNG VON FESTSTOFFEN
  • MESSBEREICH 0,1 – 2100 μm
  • PRODUKTIONS- UND QUALITÄTSKONTROLLE
  • FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
  • ÜBERBLICK

    Die Trocken-Dispergierung eignet sich speziell für nicht zu feine, gut rieselfähige Materialien, die in Wasser oder anderen Flüssigkeiten reagieren. Dabei wird das Probenmaterial von einer Vibrations-Zuteilrinne über den Ansaugtrichter der Trocken-Messzelle transportiert, wo es direkt in eine mit regelbarer Druckluft betriebene Venturidüse fällt. Beim Durchgang durch die Düse werden Agglomerate zerlegt und die Messung der Partikelgrößenverteilung im Laserstrahl findet direkt dahinter statt. Zur Trocken-Dispergierung wird eine Probenmenge von 1 - 100 cm3 benötigt, die höher ist als bei der Nass-Dispergierung; Sie erhalten dadurch gleichzeitig aber leichter eine repräsentative Analyse.

  • Dispergierprozess

    Durch eine Hochfrequenz-Zuteilrinne wird das Probenmaterial kontinuierlich über die trichterförmige Öffnung der Trocken-Messzelle transportiert und fällt dann in die eigentliche Dispergierregion. In einer Ringspalt-Venturidüse wird das Pulver beschleunigt, durchfliegt mit hoher Geschwindigkeit den Düsenkanal und die Messung der Partikelgrößenverteilung im Laserstrahl findet direkt dahinter statt. Anschließend passiert es eine Zone mit aerodynamischer Wellenbildung am Düsenaustritt. Die durch die hoch-turbulente Strömung erzeugten starken Scherkräfte sowie Stöße zwischen den Partikeln führen zu einer Zerlegung der Agglomerate. Um speziell weniger hartes Probenmaterial vor einer Zermahlung beim Dispergierprozess zu bewahren wird auf Prallflächen in der Partikelflugbahn verzichtet.

    Verglichen mit der Nass-Dispergierung bietet die Trocken-Dispergierung, aufgrund chemisch-physikalischer sowie rheologischer Materialeigenschaften des Probenmaterials, eine nicht ganz so hohe Effizienz.

    Einer der größten Unterschiede zwischen Trocken- und Nass-Dispergierung liegt dadurch in dem fast ausschließlich mechanischen Dispergieren im Luftstrom begründet. Ein dadurch sinnvoll abzubildender Partikelgrößenbereich, und die damit verbundene vollständige Primärpartikeldispergierung, liegt für die Trocken-Dispergierung typischerweise bei circa 1 - 10 µm. Je nach Material und Eigenschaften muss dann unterhalb dieser Grenze mit einer nicht vollständigen Dispergierung gerechnet werden.  Der Einsatz einer Trocken-Dispergierung kann überall da sinnvoll sein, wo eine Nass-Dispergierung in Wasser oder aber Lösungsmittel ausgeschlossen werden müssen.

  • Freie Programmierbarkeit

    Der Dispergierdruck lässt sich mit Hilfe von SOPs mit der Software MaS control vorgeben und erfolgt dann automatisch. Messabläufe können somit frei programmiert werden und die gesamte Messung läuft vollautomatisch ab.

  • Integrierte Zuführung - FRITSCH-Patent

    Eine elektronisch gesteuerte Hochfrequenz-Zuteilrinne sorgt bei der Trocken-Dispergiereinheit und beim Fallschacht für eine automatische kontinuierliche Zuführung der pulverförmigen Proben ohne Rückstände.

    FRITSCH-Plus: Ein vibrierender Trichter, der einfach auf die Zuteilrinne aufgeschoben wird, sorgt für eine gleichmäßige und homogene Förderung der Probe.

    FRITSCH-Patent: Einfach auswechselbare Rinneneinsätze mit Trichter, die auf die Zuteilrinne aufgeschoben werden, für definierte Schichthöhen zwischen 1,5 und 4,5 mm. Ihr Vorteil: besser kontrollierbare Förderung auch kritischer Proben.

  • Druckluftversorgung

    Zum Betrieb der Trocken-Dispergiereinheit wird eine öl-, wasser- und partikelfreie Druckluftversorgung mit mindestens 5 bar Druck und einer Luftmenge von mindestens 125 l/min benötigt. Zur Absaugung des Probenmaterials ist eine externe Absaugvorrichtung notwendig, die als FRITSCH-Zubehör gleich mitbestellt werden kann.

  • Multifunktionales Absaugsystem

    Das integrierte Absaugsystem der Trocken-Dispergiereinheit sorgt für die automatische Probenabsaugung während der Messung. Nach Beendigung der Messung kann sie auch zur einfachen manuellen Reinigung der Zuteilrinne eingesetzt werden. Zur Absaugung des Probenmaterials ist eine externe Absaugvorrichtung notwendig, die als FRITSCH-Zubehör gleich mitbestellt werden kann.

  • Leistungsmerkmale
    • schnelle Messung pulverförmiger Proben im beschleunigten Luftstrom
    • für Probenmengen von unter 1 cm3 bis ca. 100 cm3
    • effiziente Zerlegung von Agglomeraten mit spezieller Ringspalt-Venturidüse
    • keine Prallflächen – Schutz vor Zermahlung der Partikel
    • perfekte Probenzuführung durch Hochfrequenz-Zuteilrinne
    • automatische computergesteuerte Einstellung des Dispergierdrucks
    • vollautomatische Messabläufe frei programmierbar
    • besonders schnell und einfach zu reinigen
    • Umrüstsatz zum Einsatz der Trocken-Dispergiereinheit als Fallschacht
  • AUSSTATTUNG

    Um die FRITSCH Trocken-Dispergiereinheit zu nutzen, benötigen Sie die ANALYSETTE 22 NanoTec Messeinheit (Bestell-Nr. 22.8000.00) und eine Absaugvorrichtung.

    Detaillierte Information zur Messeinheit NanoTec

    Sie finden 2 verschiedene Absaugvorrichtungen unter Zubehör

Best.-Nr.
22.8600.00
Produktspezialist Partikelmessgeräte
Dr. Günther Crolly
FRITSCH GmbH - Mahlen und Messen
Industriestraße 8
55743 Idar-Oberstein
Fon +49 67 84 70 138
Mobil +49 151 14 27 27 14
Janine Allkofer
FRITSCH GmbH - Mahlen und Messen
Industriestraße 8
55743 Idar-Oberstein
Fon +49 67 84 70 0

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