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Bei der statischen Lichtstreuung (oft auch Laserbeugung genannt) wird im Unterschied zur dynamischen Lichtstreuung nicht die zeitliche Variation sondern die Winkelabhängigkeit der Streuintensität zur Partikelgrößenbestimmung herangezogen.

Um die Größe von Partikeln zu bestimmen, werden sie mit einem Laserstrahl bestrahlt. Durch die Streuung des Laserlichtes entsteht hinter der Probe eine charakteristische, ringförmige Intensitätsverteilung, die von einem speziell geformten Detektor vermessen wird. Aus dem Abstand dieser Ringe (bzw. aus dem zugehörigen Streuwinkel) wird die Partikelgröße berechnet: Große Partikel erzeugen eng benachbarte Ringe (kleine Streuwinkel), kleine Partikel weiter auseinanderliegende (große Streuwinkel).

Zur Berechnung der Partikelgröße bzw. der Partikelgrößenverteilung werden entweder die Fraunhofer-Theorie (große Partikel) oder die Mie-Theorie (kleine und große Partikel) herangezogen.

N.B.: Bei der statischen Laserbeugung befindet sich das Probenmaterial meist in Bewegung und durchströmt bzw. durchfliegt die Messzelle. Der Term "statisch" bezieht sich also nicht auf die Probe sondern auf die (vergleichsweise) statische Intensitätsverteilung. Die Größe der Partikelgeschwindigkeit spielt für die statische Lichtstreuung im Übrigen keine Rolle.