
Stephan Kipp, Vladimir Šepelák,und Klaus Dieter Becker, TU-Braunschweig: Die Mechanochemie stellt dem präparativ arbeitenden Festkörperchemiker ein Verfahren bereit, das eine enorme Vielfalt an potenziellen Einsatzgebieten besitzt. Einzigartig an der Methode ist die unproblematische Einstellbarkeit der Synthesebedingungen. Bei den Standardverfahren der Festkörperchemie sind oftmals hohe Temperaturen oder Drücke, definierte Gasatmosphären oder spezielle Eduktbeschaffenheiten erforderlich. In der Mechanochemie werden dagegen lediglich eine genügend leistungsfähige Kugelmühle, die entsprechenden Mahlbecher und -kugeln sowie die Edukte und gegebenenfalls geeignete Beimengungen benötigt. Anders als bei der klassischen Festkörpersynthese können auf diese Weise viele chemische Reaktionen auf nichtthermischem Wege durchgeführt werden. Nähere Einzelheiten finden Sie im folgenden downloadbaren Anwendungsbericht:
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